Wir haben ausgeschlafen und sind um 10 Uhr zum Leuchtturmparkplatz gefahren. Da stand der Bulle vom Rubjerg Knude Fyr, ein entfernter Verwandter des Bullen von Oksbol.

Auf dem Parkstreifen gegenüber sollten heute die Hubschrauberrundflüge über den Leuchtturm bzw. Lonstrup stattfinden. Mutti hat das mit dem Anmelden oder nicht Anmelden müssen auf der Webseite aber wohl falsch verstanden. Kein Helikopter zu sehen. Nicht angemeldet... Also klassischer Fall von "selber schuld" und außerdem regnete es sowieso.

Für heute stand sowieso Skagen auf dem Programm. Wir haben den ersten Stop an der versandeten Kirche (Wikipedia) gemacht.

Es war ordentlich Betrieb dort.

So hat sie mal von innen ausgesehen.

Man kann auf den Kirchturm steigen und von dort über die Dühnen bis zum Meer blicken. Die Treppe sei allerdings recht eng, berichtete ein Mann mit ordentlicher Wanne Mutti, die daraufhin keine Lust hatte, festzuklemmen.

Ursprünglich war die Kirche nicht weiß.

Selfies.

Programmpunkt abgearbeitet. Die Kirche bzw. der Turm ist beeindruckend, aber nicht so faszinierend oder berührend wie der Leuchtturm. Wenn man auf der Ecke ist, sollte man aber in jedem Fall hin!

Von der Kirche ging es zum 46m hohen Leuchtturm „Det Grå Fyr“ (Wikipedia), dem immerhin zweithöchsten Leuchtturm des Landes.

Seit 2017 beherbergen die Gebäude das Zugvogelcentrum. Auf dem Besucherparkplatz wird übrigens streng kontrolliert, ob man einen Parkschein gezogen hat und ob man behindert parken darf. Der Kontrolleur ist im Gegenzug sehr auskunftsfreudig und hilfsbereit als Reiseführer und das in perfektem Deutsch.

In der Ostsee vor Skagen liegen viele Schiffe auf Reede.

Kaffeepause mit (leider nur einem) super leckeren selbstgebackenen Keks.♥

Deko

Das Geburtstagskind.

Fährt man zurück in den Ort, liegt auf der linken Seite ein kleiner Weißer Leuchtturm, der nicht mehr in Betrieb ist und für Veranstaltungen und Ausstellungen gebucht werden kann.

Auf der Hinfahrt zum Grauen Leuchtturm haben wir die beiden (!) Sehenswürdigkeiten glatt übersehen, denn hinter dem Leuchtturm steht der Nachbau einer Feuerblüse. Das Original wurde 1560 errichtet. Über eine Wippkonstruktion beförderte man einen Eisenkorb in die Höhe, in dem Holzscheite brannten, so daß Vippefyret von Weitem zu sehen war.

Wenn Mutti im Lotto gewinnen sollte, dann will sie dieses Haus gegenüber der Leuchtfeuer haben, aber mit barrierefreiem Eingang (an der Seite) und mit ohne Steinmauer.

Nochmal vorbei am Großen Leuchtturm überlegten wir, ob wir ein Bein in die Ostsee und eins in die Nordsee stellen sollen. Statt zu Laufen hätten wir ja den Sandwurm nehmen können, der die Touris dort hin fährt. Aber die vollen Parkplätze und Menschenmassen waren irgendwie abschreckend. Müssen wir eben nochmal hier her, wenn Nebensaison ist.

Stattdessen haben wir schmalen Betonleuchtturm Nr. 4 in Højen (Gamle Skagen) gesucht, der die Schiffe in der Nordsee warnen sollte bzw. als Alternative das pyramidenförmige Holzgestell.
Irgendwie führte das zu schlechter Stimmung und wir sind zurück nach Skagen gefahren.

So sieht ein klassisches Haus in Skagen aus:

Die Kirche ist sehenswert.

Danach war die Stimmung dann ganz schlecht und statt Geburtstagskuchen und Shoppen gab es eine Taubstummen-Rückfahrt.