Es muß irgendwann in den Jahren 1993-96 gewesen sein. Ich saß auf dem Beifahrersitz eines wunderschönen Ford 20m, der mich sanft durch die Holsteinische Schweiz schaukelte und hatte die schlechteste Laune meines Lebens. Die Ursache für die Übellaunigkeit ist bis heute nicht bekannt, der Fahrer war gelinde gesagt genervt von mir und dem Rumgemecker.

Wir passierten Nessendorf und überall waren Esel auf der Straße. Esel sind einfach lustig! Schlagartig wurde die Laune gut und der Tag war gerettet!

Das mit den Eseln funktioniert immer noch. :-D

Das Glücksschwein durfe mit!

Schulbegleitung.

Himmel, was für ein Drama!

Vorweg gab es das Förderplangespräch zwischen der Hansestadt Lübeck, der Lehrerin und Mutti. In dem wurde eine Schulbegleitung grundsätzlich zugesagt. Allerdings nur ein Laienhelfer, sprich eine Person, die ein freiwilliges soziales Jahr oder so macht (keine Ahnung, was da jetzt die korrekte Bezeichnung ist, oder ob das nun alles Bufdis sind...); also jemanden, der "günstig" ist.

Die Malteser als bisheriger Träger der Schulbegleitung hatte schon angedeutet, daß die Bewerberzahlen dieses Jahr eine Katastrophe sind und es im Bereich Lübeck ganz schlecht aussieht.

Anfang der Ferien kam der Anruf der Hansestadt Lübeck. Die Malteser haben zurückgemeldet, sie können keinen Laienhelfer zur Verfügung stellen. Mutti bekam den Auftrag sich mit einem anderen Träger aus dem Lauenburgischen in Verbindung zu setzen und mit denen zu klären, ob sie Laienhelfer haben.

Gesagt getan, die telefonische Anamnese war schnell gemacht und es hieß sehr zuversichtlich, alles wäre kein Problem. Man warte nur noch ein Bewerberverfahren ab, um die bestmögliche Person auszusuchen. Mutti soll sich am 3.8. wieder melden. Das hat Mutti im Urlaub doch tatsächlich verschwitzt Im wahrsten Sinne des Wortes), naja, neue Woche neues Glück. Auf einen Tag kommt es auch nicht an.
Nachdem am 6.8. endlich eine Telefonverbindung zustande kam (die Leitung beim Träger war gestört), hieß es, die Schulbegleitung würde durch Frau XYZ erfolgen können, diese würde man bei uns vorbeischicken zum Kennenlernen.

Einen Tag später auf der Fahrt nach Helgoland rief die Stadt Lübeck erneut an. Der neue Träger ist nicht bereit, einen Laienhelfer zur Verfügung zu stellen. Aufgrund meiner Epilepsie rechtfertige das den Einsatz einer sozialerfahrenen Person. Das sei nichts für einen Laienhelfer. Damit wäre das Rennen wieder offen und wir dürfen eine solche sozial- und lebenserfahrene Person suchen, z.B. auch bei den Maltesern.

Hmmm - davon war am Tag vorher irgendwie nicht die Rede!? Egal, was interessiert mich das Geschwätz von gestern?

Da wir mit den Maltesern gute Erfahrungen gemacht haben, sie vor Ort sind und ihre Personal gut betreuen (sie kommen zum Beispiel immer mit zu den Vorstellungsgesprächen), haben wir keinen Grund, den Anbieter zu wechseln.

Nun mußten die Malteser nur noch einen geeigneten Mitarbeiter finden oder einstellen und juhu - es gab eine Interessentin, der man bereits abgesagt hatte, vor dem Hintergrund, daß nur ein Laienhelfer bezahlt wird. Die Gute ist bis Monatsende noch als Bufdi bei mir in der Schule tätig, allerdings in einer anderen Klasse und sie kennt mich aus der Ferienbetreuung. Und sie hatte bei ihrer Anfrage ausdrücklich nach mir gefragt.

Das Vorstellungsgespräch lief gut. Ich habe eine Schulbegleiterin und die junge Dame einen Job. Läuft...

Um 8.45 Uhr hatte ich einen Termin beim Ohrenarzt zum Ohren saubermachen.

Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub, da war es ordentlich voll.

Beide Ohren sauber. Fertig.

Bei der Gelegenheit fragte Mutti beiläufig, ob der Doktor als Belegarzt im Krankenhaus eigentlich auch eine BERA unter Narkose macht. Wieso eine BERA? Weil unklar ist, wieviel ich höre und die Hörgeräteakkustikerin eigentlich schon seit Jahren eine BERA haben möchte, ich aber keine Stunde still liegen bleibe und meine Eltern es bislang immer abgelehnt haben, mich deshalb in Narkose zu legen.

In dem Moment wurde ich schläfrig und der Doc meinte, wir könnten doch mal kurz eine BERA machen. Wie? Jetzt? Ja, jetzt.

Wikipedia BERA

Gesundheits-Lexikon BERA

Die BERA mit dem BERA-Phone kann man bis ca. zum 10. Lebensjahr machen, danach denken Menschen zu viel nach, dann klappt das nicht mehr.  

Rechtes Ohr!

Linkes Ohr!

Beide Seiten unauffällig. Der Ohrenarzt sagt, daß Meßergebnis ist absolut aussagekräftig. Rein medizinisch betrachtet brauche ich keine Hörgeräte. Aber: das heißt nicht, daß ich von den Geräten nicht trotzdem profitiere. Sie filtern z.B. die Sprache heraus, wenn mehrere Menschen in einem Raum sind und sprechen. Insofern kann es sehr gut sein, daß ich tatsächlich aufmerksamer bin und mehr mitbekomme.

Was ich aus den akkustischen Signalen mache, die im Gehirn ankommen, daß weiß ja eh kein Mensch.


Die Hörgeräteakkustikerin war von "dieser BERA" eher nicht so begeistert. Zumindestens machte es am Telefon den Eindruck.

Meine erste Hompepage entstand bei 1&1 mit einem Baukastensystem. Irgendwann wechselte sie zu All Inkl und das Baukastensystem wurde durch Joomla ersetzt. Joomla wurde nie aktualisiert und irgendwann war es auch nicht mehr problemlos möglich, die alten Beiträge in eine neue Joomla-Programmversion umzuswitchen. Der Anbieter wurde erneut gewechselt und die Domain von ole-wielebinski.de in oles-blog.de umbenannt.

Die alte Arbeit steckte immer noch verschachtelt in der aktuellen Homepage unter Ole 1.0. Keine perfekte Lösung, dafür zeitsparend. Nunmehr zeichneten sich Probleme mit der php-Version ab, die irgendwann ein echtes Problem darstellen würden. Denn unter den irgendwann erforderlichen aktuellen php-Versionen läuft die alte Joomla-Homepage nicht mehr. Sie wiord nicht angezeigt.

Lange Rede - gar kein Sinn!

Es ist geschafft! Die alten Beiträge sind komplett in die neue Joomlaversion umgezogen und der Menüpunkt Ole 1.0 ist Schnee von gestern!

l

Nix mehr zum Anzeigen da!

Es fehlen zwar immer noch Beiträge, die waren aber schon nicht ins alte Joomla übertragen. Irgendwann wird auch das noch fertig.

Früh aufstehen war angesagt. Wir sind mit dem Auto nach Reinfeld gefahren, haben es dort am Bahnhof stehen lassen und sind um 7.18 Uhr mit der Regionalbahn nach Hamburg gefahren. Warum sind wir nicht gleich von Lübeck aus mit dem Zug los? Weil ab Reinfeld der HVV-Tarif gilt und man pro Fahrt bummelig 10 EUR spart.Mutti hat also 20 EUR gespart und Papa und ich sind auf den Schwerbehindertenausweis mit Begleitperson kostenlos mit der Regionalbahn unterwegs gewesen.

Boah, ist das früh!

Vom Hauptbahnhof ging es mit der S1, S2 oder S3 zu den Landungsbrücken. Das sind 3 Stationen oder so und eigentlich wärs perfekt, wenn der Rolli nicht wäre.

In Reinfeld mit dem Aufzug nach oben. Über die Brücke, die über die Gleise führt, mit dem Aufzug wieder runter. In Hamburg mit dem Aufzug nach oben. Am S-Bahn-Gleis wieder runter. Landungsbrücken mit dem Fahrstuhl wieder hoch und einen treppenlosen Weg zur Brücke 3/4 finden. Ätzend! Zumal die Aufzüge immer diametral zum Wagon sind, in dem man sitzt. Immer! Das heißt, man macht endlos mehr Kilometer als normalerweise und benötigt noch mehr Zeit, denn die Fahrstühle sind extrem langsam und alleine das Schließen der Aufzugstüren dauert Minuten.

Da ist er, der Halunderjet. Der nagelneue Katamaran!

Die freundliche Dame von Helgoline.de hat uns im Vorwege telefonisch ausgezeichnet beraten hinsichtlich der Sitzplätze (1 Rollstuhl + Begleitperson) und die spätere Buchung hat telefonisch ausgezeichnet geklappt incl Übersendung des Schwerbehindertenausweises usw. (Das kann man nämlich nicht problemlos übers Internet buchen)

Auch das Einchecken achtern über die Rampe aufs Hauptdeck klappte hervorragend. Der Einstieg vorne erfolgte nämlich über eine Treppe.

Punkt 9 Uhr gings los, die Elbe runter.

Vorbei am Airbuswerk:

Apropos Airbus - Die Sitze sind toll, wie im Flugzeug.

Sie funktionieren tadellos in allen Sitzpositionen.

Und sie machen müde!

Der Lühe-Anleger:

Die Brücke der Festung Grauerort.

Dienstags und Donnerstags hält der Halunderjet nur in Cuxhaven und der Aufenthalt auf Helgoland ist 30 Minuten länger als an den anderen Tagen.

Viele Grüße aus Cuxi!

Apropos Cuxi - wir müssen endlich mal zur Kugelbake!

Müde!

Rechtzeitig vor Helgoland kam eine Mitarbeiterin zu uns und brachte uns per Fahrstuhl aufs Oberdeck, so daß wir dort problemlos den Katamaran verlassen konnten. Guter Service.

"Irgendwo ins grüne Meer hat ein Gott mit leichtem Pinsel, lächelnd, wie von ungefähr, einen Fleck getupft: Die Insel." 

(James Krüss)

 

Laut Wetterbericht soll Helgoland heute der einzigste Ort Deutschlands sein, an dem es unter 30 Grad warm ist. Gefühlt war das nicht so.

Die Hummerbuden:

Schon geschafft von der Wärme:

Hübsches Detail vor einer Hummerbude.

Und die Bewohner mögen anscheinend keine Touristen:

Denkmal für Hoffmann von Fallersleben, der 1841 auf Helgoland das Lied der Deutschen schrieb.

Der Aufzug hat uns aufs Oberland gebracht. Dort war es etwas kühler als unten.

Hausmalerei - Hummerfischer

Der Barrierefreie Rundweg startet wohl woanders... wir hatten jedoch keine Lust, ihn zu suchen. Bei der Wärme ist jeder Meter schweißtreibend.

Oben angekommen empfing uns der Hinweis auf den barriereARMEN Weg.

Papa war von den Klippen und dem Rundweg nicht begeistert. Deshalb sind wir beide zurückgegangen und haben uns eine schattige Parkbank gesucht, während Mutti ihr Programm abarbeitete.

Die lange Anna!

Schweißgebadet!

Basstölpel sehen lustig aus.

Pinneberg

Schule.

St.-Nicolai-Kirche:

Einen kurzen Moment überlegte Mutti, ob sie zu wenig Taschen hat. Ein bißchen verliebt war sie schon.♥

Der Helgoländer an sich lebt von den Touristen, mag sie aber anscheinend nicht...

Die Börteboote, mit denen die Passagiere der auf Reede liegenden Schiffe an der Landungsbrücke ausgebootet werden.

James Krüss Shop.

Mutti liebt die Bücher und Gedichte von James Krüss!

Geschafft!

Beweisfoto von mir. Um 17 Uhr verließ der Katamaran die Insel.

Die Rückfahrt hat die gute Laune des Tages etwas verdorben. Nein, hat sie nicht! Einen schönen Tag sollte man sich nicht verderben lassen.

Kritik darf trotzdem sein:

Es war kein Mitarbeiter in Helgoland vor Ort, der uns mit dem Fahrstuhl vom Oberdeck aufs Hauptdeck bringen konnten. Die angeblich einzige eingewiesene Fachkraft, die in der Lage gewesen wäre, den Fahrstuhl zu bedienen, hatte irgendwo zu tun und wir standen blöde rum.

So ein Fahrstuhl ist natürlich auch Raketentechnik, da braucht man für eine Fahrt ein Studium, das kann nicht jeder….  und vermutlich ist es wichtiger, kühle Getränke zu verkaufen. Da die qualifizierte Dame nicht auftauchte, hatte Papa irgendwann die Nase voll und hat mich und den Rolli die Treppe runtergetragen, zumal wir alles versperrten.

Kurz vor Hamburg hat Mutti 2x nachgefragt, ob wir wieder vom Hauptdeck aus achtern von Bord gehen, so wie wir auch an Bord gekommen sind. Nein, nein, war die Antwort. Sie steigen ganz  normal vorne aus.

Okay, kann ja mit dem Wasserstand zu tun haben und man benötigt abends keine Treppe.

Ihr ahnt es bereits – natürlich standen wir wie doof vor der Treppe. Mit einem Pulk von Menschen hinter uns, die das Schiff verlassen wollten und einem Mitarbeiter, der an der Treppe stand und überhaupt nicht begriff, daß man da mit einem Rollstuhl wohl NICHT runterkommt. Großes Tennis!

Da wir unseren Zug um 21.08 Uhr bekommen wollten und etwas unter Zeitdruck standen (der Halunderjet legte erst um 21.40 Uhr an, statt um 20.30 Uhr) und wir ja noch den Aufzugsmarathon vor uns hatten, hat Papa mich kurzerhand die Treppenstufen runtergebuckelt, während Mutti der unfähigen Besatzung am liebsten an die Gurgel gegangen wäre. Vollpfosten.

Da wir im Hauptbahnhof in Hamburg kurzerhand die Rolltreppe genommen habe (hoch geht das problemlos, runter ist es zu gefährlich - und ja: ES IST VERBOTEN), saßen wir rechtzeitig im Zug.

Fazit:

Ein schöner und langer Tag! Helgoland sollte man mal gesehen haben und es ist bestimmt noch reizvoller, wenn man dort übernachtet und die Tagestouristen wieder weg sind.


Ungefähr hier vor Neuwerk hat vier Tage später, am 11.8.2018, eine große Welle die Helgoland-Fähre beschädigt. Auf dem Rückweg von Helgoland wurde eine Reling auf dem Oberdeck abgerissen.

Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort. ;-)

NDR

Der neue Einbauschrank nach dem Wunsch von Andrea, perfekt umgesetzt von der Firma Robert Schörck, Lübeck. Danke!

Die eckigen Türgriffe sollen es sein.

Los gehts!

♥♥♥

Oma Garten hat keine Katze. Sie kümmert sich zwar mal um die Nachbarskatzen, wenn die Dosenöffner im Urlaub sind, aber sooo gerne mag sie sie nicht.

Die Nachbarkatzen haben aber Oma Garten und finden sie ganz toll. Katzen finden Menschen, die sie nicht mögen ja aus Prinzip super! Und so springen sie mittlerweile auf Omas Dach.

Und liegen auf ihrer Terrasse.

Oma hat ein Fliegennetz im Schlafzimmerfenster angebracht, damit die Katzen wenigstens nicht mehr zu ihr ins Bett steigen.

Wie der Name schon sagt:  F L I E G E N   N E T Z ...

Könnte man sich als Katze einen schöneren Platz vorstellen? Die Sonnee scheint einem morgens auf den Pelz, im Garten gibt es immer was zu gucken. Und Oma läßt einen in Ruhe.
Ein Katzentraum! ♥

Ab sofort findet ihr den Blog nur noch hier.

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Vielen Dank dafür!